Klassische Küche neu gedacht: Wie Tempeh in der Vitalküche die Gemeinschaftsverpflegung verändert

Gulasch, Laibchen, Kartoffelpüree – die Klassiker aus der Großküche haben eines gemeinsam: Sie funktionieren. Doch was, wenn man genau diese Gerichte als Ausgangspunkt nimmt und daraus etwas Neues entstehen lässt?

Genau diese Frage stand im Zentrum unserer Fortbildung bei der Tut gut! Gesundheitsvorsorge GmbH.

Unser Team hat vor Ort unter dem Titel „Klassische Gerichte modern interpretiert“ gezeigt, wie man traditionelle Speisen in die Gegenwart holt. Dabei ging es um mehr als einfach nur neue Rezepte zu präsentieren. Es ging darum Gerichte zu verändern, ohne auf die Tradition zu vergessen. Neben hilfreichen Zubereitungsformen zeigte sich auch das große Potenzial pflanzlicher Zutaten wie Tempeh.

Vitalküche: Essen, das gut tut & zwar für alle

In der Gemeinschaftsverpflegung steht man täglich vor der Herausforderung, Menschen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen zu versorgen. Das Essen muss schmecken, satt machen und natürlich auch wirtschaftlich umsetzbar sein. Zusätzlich dazu sollten die Zutaten im besten Fall noch lokal produziert werden.

Dies stellt Gastronomen oft vor die Frage: „Was servieren wir unseren Gästen diese Woche?“

Hier setzt die Vitalküche an: nährstoffreich, unkompliziert und genussvoll – beim Zubereiten genauso wie beim Essen. Mithilfe der Zubereitung im Baukastensystem sind gesunde Gerichte – ob mit oder ohne Fleisch – im Handumdrehen ästhetisch präsentiert und genüsslich verspeist.

Tempeh – Ein Produkt, 1000 Gerichte

Wenn du Tempeh bisher nur als „vegane Alternative“ kennst, lohnt sich ein Perspektivenwechsel. Denn in der Praxis zeigt sich schnell: Tempeh ist kein Ersatz, er ist eine Zutat aus alter Tradition mit neuem Potenzial.

Er lässt sich marinieren, grillen, braten, pürieren oder knusprig backen. Und das Beste: Er funktioniert in der Großküche genauso gut wie im kleinen Team.

Gerade für Einrichtungen, die mehr pflanzenbasierte Angebote aufs Menü bringen wollen, ist Tempeh ein echter Gamechanger. Besonders überzeugt er durch seine hochwertigen Nährstoffe und seine leichte Verdaulichkeit. Unser Zack die Bohne Bio Tempeh überzeugt nicht nur in Currys oder Bowls, sondern auch dort, wo man ihn nicht erwartet: in herzhaften Aufstrichen, als Füllung im Kartoffelknödel oder als knuspriges Topping auf Desserts.

Kreative Küche in der Praxis

Uns war es besonders wichtig nicht nur über die Vitalküche zu sprechen, sondern auch zu zeigen, was sie zu bieten hat. Mit nur wenigen Handgriffen zauberte unser Team folgende Kostproben vor Ort:

  • Gegrillte Wassermelone mit Avocadocreme
  • Tempeh in „Humus-Art“ als würziger Aufstrich
  • Faschierte Laibchen im 50:50-Stil – halb klassisch, halb pflanzlich
  • Gemüse-Curry mit modularen Ergänzungen: wahlweise mit Tempeh, Fisch oder Fleisch
  • Topfen-Yuzo-Creme, abgerundet mit Tempeh-Crumble für den Crunch

Ein paar Eindrücke der Fortbildung

Du willst auch neue Wege gehen?

Am Ende des Tages ging es um mehr als nur Tempeh. Es ging darum, wie Küche sich entwickeln kann. Wir wollen zeigen, wie viel Potenzial in einfachen Zutaten steckt, wenn man ihnen Raum gibt und wie wichtig es ist, der pflanzlichen Küche nicht nur Platz am Rand, sondern im Zentrum zu geben.

Wir begleiten Betriebe, die in ihrer Küche mehr wollen: mehr Gesundheit, mehr Inspiration, mehr Zukunftsfähigkeit. Ob im Workshop, bei der Rezeptentwicklung oder in der Produktschulung – wir begleiten euch gerne.

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